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Schadensanalyse leicht gemacht

Bei einer zu starken chemischen Belastung ist der O-Ring aufgequollen und seine Haptik fühlt sich matschig an.

Da des Öfteren das falsche Werkzeug, wie z.B. Schraubenzieher, zur Montage von Ringen verwendet wird, kann es dazu kommen, dass der O-Ring beim Einbauen beschädigt wird. Erkennbar ist dies daran, dass die Risse bzw. Einschnitte im O-Ring sauber und definiert sind. Montagefehler sind mit Abstand der häufigste Grund für den Ausfall eines O-Rings, daher lohnt es sich immer, in professionelles Werkzeug zu investieren.

Wenn ein O-Ring unter ein helles Licht gehalten und auseinander gedehnt wird, ist eine zu starke Ozonbelastung einfach zu erkennen. Sollten dabei Risse (sogenannte Lichtrisse) an der Oberfläche zu erkennen, dann sollte der beschädigte O-Ring selbst bei kleineren Rissen nicht mehr eingebaut werden.

Wird ein O-Ring über eine längere Zeit mit einer zu hohen Temperatur belastet, dann fühlt sich der Ring anschließend hart und rußig an. Der O-Ring ist dann so spröde, dass er in Stücke gebrochen werden kann.

Wird eine Nut zu klein ausgelegt, dann füllt der O-Ring nach seiner Verpressung zu viel des Nutraums aus und durch den bestehenden Systemdruck kann so der O-Ring in den Dichtspalt gedrückt werden. Als Resultat wird ein Streifen des O-Rings abgeschnitten und die Dichtung fällt aus.